Zusammenfassung der sechs Spieltage der u15

Die neu formierte U15 der Hilden 96ers behauptet nach den ersten sechs Spieltagen mit vier Siegen bei zwei Niederlagen einen guten 6. Platz in der Regionalliga.

Hier eine kleine Sammlung der bisherigen Spielberichte:

Das Team um Trainer Simon Göhler startete am 18.09. in eigener Halle mit einem Heimspiel gegen die SG Sechtem in die Saison. Bereits nach 7 Minuten sorgten die Gastgeber mit einem Zwischenstand von 18:4 für klare Verhältnisse. Besonders die starke Verteidigung aber auch konzentrierte Abschlüsse im Angriff sorgten für den guten Start. Vor allem Mila und Jasmin – die alle ihre Punkte in der ersten Halbzeit erzielte – trugen das Team hier auf ihren Schultern. Im weiteren Spielverlauf knüpften auch die von der Bank kommenden Mädchen an die Leistung im ersten Viertel an. Beim Stand von 40:13 ging es in die Halbzeit. Schwach zeigten sich die 96ers von der Freiwurflinie: nur 3 von 17 Würfen fanden ihr Ziel. Dennoch gestaltete sich die zweite Halbzeit ebenso eindeutig. Das Team zog an einem Strang und gewann auch diesen Abschnitt mit 33:12.

TuS Hilden – SG Sechtem 73:25

In Woche 2 bereiteten sich die Hildener mit breiter Brust auf das erste Auswärtsspiel im 120 km entfernten Siegen vor. Die kurzfristige Absage der Siegener war doppelt erfreulich, da sie einen 20:0 Sieg einbrachte und eine weite Reise ersparte.

TV Jahn Siegen – TuS Hilden 0:20

Die gewonnenen Spiele sorgten vielleicht für zu gute Laune beim Training. Zwar arbeiteten die Mädchen unter der Woche gut, zeigten beim dritten Spiel gegen die Baskets Bonn jedoch eine unkonzentrierte Leistung. Dabei begannen die Itterstädter gut: nach 8 Minuten steht es 11:7 für die Gastgeber, die nach einigen Wechseln das erste Viertel noch aus der Hand geben (13:15). Die „Starting Five“ übernimmt anschließend wieder und holt sich die Führung wieder zurück (21:19; 15. Minute). Der erneute 10:5 Lauf der Bonner deutet an, wie spannend es in der Arena in Hilden zuging. Beim Stand von 26:29 ging man unzufrieden in die Halbzeitpause und nahm sich vor, im zweiten Spielabschnitt für klare Verhältnisse zu sorgen.
Doch es kam ganz anders: Die Gäste legten einen Gang zu, liefen den 96ers immer wieder davon und kamen immer wieder zu leichten Punkten. Den Vorteil, den die 96ers körperlich hatten, hatten die Gäste aus Bonn läuferisch. Offensiv erspielten man sich zu diesem Zeitpunkt noch gute Abschlüsse, jedoch erschien der Korb wie vernagelt. Das dritte Viertel (18:6) sorgte für die Vorentscheidung. Auch im letzten Spielabschnitt konnten die Hildener dem Spiel nicht mehr ihren Stempel aufdrücken. Dabei spielte die zweite Fünf wesentlich besser, als es das Viertelergebnis von 6:22 vermuten lässt. Clara zeigte auf der Aufbauposition eine ordentliche Leistung und Anisa erkämpfte sich einige Rebounds. Der Korb blieb jedoch vernagelt und #5 und #9 der Gäste konnten nicht mehr kontrolliert werden. Der Endstand von 40:69 stellt wohl nicht ganz das Kräfteverhältnis der beiden Teams dar – die 96ers hätten länger im Spiel bleiben können.

TuS Hilden – TB Bonn 40:69

Besonders auffällig und Inhalt der Trainingseinheiten sind die vielen leichten Fehler, die die 96ers um den Erfolg brachten. Fehlwürfe, Rebounds mit einer Hand oder lasche Pässen bedeuteten immer wieder Geschenke für die Gäste aus Bonn.
Nach den Herbstferien ging es mit vollem Kader zur Spielgemeinschaft Bonn / Meckenheim, wo man von einem gut aufgestellten Team empfangen wurde. Wie in jedem Spiel gelingt es den 96ers zu Beginn das Heft in die Hand zu nehmen (17:9; 8.). Leider folgte auch in diesem Spiel dem guten Start, eine schwache Phase. Durch einen 14-2 Lauf gehen die Gastgeber in Führung. Es dauert bis die Itterstädter wieder zurück im Geschehen sind und so entwickelt sich eine spannende Partie, die die Gäste in der 24. Minuten noch anführen (38-37). Es ist in erster Linie die Centerspielerin der Bonner, die ihr Team nicht nur im Spiel hält, sondern für klare Verhältnisse unter den Brettern sorgt und einen 11-2 Lauf einläutet. Ende des dritten Viertel gelingt es Johanna jedoch, diese Spielerin in den Griff zu bekommen und das Spiel schien sich noch einmal zu wenden. Beim Stand von 59-57 für die Gastgeber stellen die Schiedsrichter jedoch Jasmin und wenig später Anisa mit 5 Fouls vom Spielfeld. Es dauert 3 Minuten bis die „neuen“ Fünf ihren Rhythmus finden – die Bonner profitierten und starten einen vorentscheidenden 9-2 Lauf. Die 96ers müssen das Spiel eher unglücklich mit 71-63 als verloren erklären. Sicherlich entscheidend in dieser Partie, dass der Coach nicht die richtige Balance zwischen Rotation und Rhythmus gefunden hat – besonders wenn man berücksichtigt, wie intensiv die 96ers über 40 Minuten verteidigt haben.

SG Bonn / Meckenheim – TuS Hilden 71:63

Mit vielen Gesprächen und einer Verkleinerung des Kaders ging es unter der asnchließenden Woche turbulent zu in Hilden. Schließlich ging es als nächstes gegen den bis dato noch ungeschlagenen Brander TV – eine weitere Niederlage würde den guten 2-0 Start schnell vergessen lassen. Hinzu kam, dass sich am Freitag mit Jasmin der Kapitän mit einer Bänderdehnung verletzt meldet. Dementsprechend groß war die Überraschung und die Freude, dass die Hildener Mädchen nach dem ersten Viertel bereits 14-5 führten, wobei sich 6 Spielerinnen bereits auf dem Scoreboard eintragen konnten. Dieses Mal schien Coach Simon Göhler die richtige Rotation gefunden zu haben, so dass sein Team das Energielevel über 40 Minuten hochhalten konnte. Clara machte Jasmin auf der Aufbauposition teilweise vergessen und Johanna scorte das erste Mal zweistellig (10). Die erste Halbzeit ging mit 28-14 an die Itterstädter, deren Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Die zweite Halbzeit schaltete man in der Verteidigung einen Gang zurück und ließ bei 24 erzielten Punkten 18 zu. Endstand 52-32. In Anbetracht der Vorzeichen das stärkste Spiel der 96ers in dieser Konstellation.

TuS Hilden – Brander TV 52:32

Ein ebenso starker Gegner erwartete die Hildener in der folgenden Woche in Brühl. Der BTV hatte durch Kantersiege gegen Siegen und Köln eine erschreckend gute Korbdifferenz und den Respekt der Hildener. Dieses Mal standen die Vorzeichen besser: zwar war Jasmin noch leicht angeschlagen und Anisa konnte nicht mitreisen, doch mit einem Sieg im Rücken und einer guten Trainingswoche, musste man sich nicht verstecken. So startete man auch in das fünfte Saisonspiel mit einer Führung (11-3; 4.). Doch es war das Spiel der Runs und die Erinnerungen an die Spiele gegen die Bonner Teams wurden wieder wach. Ein 16-2 Lauf für den Brühler TV und das Momentum war wieder auf Seiten der Gastgeber.

Im zweiten Viertel ließen die Hildener Mädchen ihre Muskeln spielen und spielten den BTV an die Wand. Das Viertelergebnis von 25-9 (Halbzeit 40-28) stellte jedoch nicht das tatsächliche Potential der beiden Teams dar. Die Gastgeber verlegten einfache Punkte, während die 96ers sehr abgezockt auftraten und jeden Fehler auszunutzen wussten. Die drei besten Punktelieferanten der ersten Halbzeit, darunter Jasmin und Pauline, aber auch die starke Centerspielerin der Brühler hatten mit jeweils 3 Fouls die klare Ansage, sich in der Verteidigung smarter zu verhalten. Diese Gelegenheit, dem Spiel auch den Stempel aufzudrücken, ließen sich die Schiedsrichter nicht nehmen. Jasmin wurde bald das 4te Foul angehängt, während bei der harschen Spielweise der gegnerischen #15 immer wieder ein Auge zugedrückt wurde. Das Stresslevel forderte die Schiedsrichter gewaltig, die den Schutz der Spielerinnen völlig aus den Augen verloren. Die Situation eskalierte: Pauline und Jasmin, die Spielerinnen mit den meisten Ballkontakten bei den 96ers, fanden sich wenig später unter Tränen auf der Bank wieder – die Pfiffe für die Gäste aus Hilden blieben aus. Es folgte ein technisches Foul für den Coach und das hektische Spiel stand plötzlich wieder auf der Kippe (46-41; 25.). Die Antwort die die Itterstädter Mädchen gaben, ließ wohl jeden in der Halle erstaunen. Jede der 10 Spielerinnen gab auf dem Feld 150% und ließ die schwache Schiedsrichterleistung und das technische Foul des Trainers schnell vergessen. Ein 10-0 Run sorgte wieder für deutliche Verhältnisse (56-41). Anschließend bäumte sich #15 der Brühler noch einmal auf und erarbeitete ihrem Team wiederrum einen 10-3 Lauf. Erst als die Schiedsrichter ihr das fünfte Foul anhingen (34.), machten die 96ers mit einem 11-2 Lauf den Sack zu und feierten verdient ihren vierten Saisonsieg.

Brühler TV – Tus Hilden 58:70

Bis Weihnachten stehen nur noch drei Spiele bei zwei spielfreien Wochenenden an, weswegen der Schwerpunkt im Training auf grundlegenden Techniken liegt, damit jede Spielerin noch einmal die Gelegenheit hat sich individuell zu verbessern.

Greta 2/0/-/-/-
Jannette 0/0/0/0/0
Clara 4/4/2/8/2
Jasmin 16/17/16/7/24
Anisa 4/0/2/0/-
Michelle -/0/-/-/-
Ellynn -/-/0/-/-/
Johanna 8/0/6/10/6
Lena 4/1/-/0/3
Pauline 23/12/23/14/16
Merle 0/0/0/0/4
Mila 12/4/4/4/6
Carina -/1/8/7/7
Yasmin -/-/0/2/2