Achterbahnfahrt bei der U18M

Zwei Siege und eine Niederlage ist die Bilanz der U18M1 nach dem hervorragenden Spiel gegen BG Aachen.
Die Mbayes Truppe weiß eigentlich, was zu tun ist, um Spiele zu gewinnen. Leider tut sie sich meistens schwer mit Teams, die auf tieferen Tabellenplätzen stehen.
Die ganze Saison über ähnelt die Leistung der TuS Nachwuchss einer Achterbahnfahrt, von Top Teamleistung bis zu Arbeitsverweigerung.
Beim Heimspiel am 03.02.19 gegen Herzogenrath lief fast alles perfekt. Das Zusammenspiel hat super funktioniert, der freie Mitspieler wurde immer gefunden, die Würfe von Außen hochprozentig getroffen und die Defense stand meistens richtig. Aus der Presse heraus resultierten Ballgewinne, die in Punkten umgewandelt werden konnten.
Natürlich kann man selten in einem Spiel eine gute Leistung über die gesamte Spielzeit halten. Es hat aber für den Sieg gereicht 76-63 (40-31).

Am 10.02.19 ging es dann nach Langenfeld.
Dieses Spiel wurde auch gewonnen 62-78 (23-33), war aber eine Blamage. Denn der Gegner war nur mit 5 Spielern angetreten, hat das Spiel zu 4 beendet und konnte sogar das 4te Viertel für sich entscheiden.
Taktisch gesehen, war die Leistung der U18er an diesem Tag unterirdisch, mit 5 gegen 4 wurde der Ball zu lange gehalten, die Räume zu wenig besetzt und die Transitonsdefense nicht vorhanden. Kaum zu glauben, aber in dieser Phase hat das Team von Coach Makaty mehr 1 vs 0 Layups kassiert bzw. freie Würfe zugelassen. Wichtig: die Punkte konnten mitgenommen werden.

Am 17.02.19 war die U18M zu Gast bei TSV Bayer 04 Leverkusen.
Coach Makaty: „Ich muss leider sagen, dass Spiele Sonntags und Vormittags uns nicht liegen. Über die Gründe kann man nur spekulieren. Fakt ist, dass wir alle Spiele in diesen Zeitfenster verloren haben.“
Nach einem guten Start ins Spiel beendete der TuS das 1te Viertel mit 19-19, dann im 2ten Spielabschnitt kam die Arbeitsverweigerung. Der TSV Leverkusen stieß kaum auf Widerstand, durfte sogar solange auf den Korb werfen bis er traf, bekam die Bälle geschenkt und musste nicht mal 10 Sekunden lang verteidigen. Bei den 96ers wurden die seltenen Möglichkeiten zu punkten nicht wahrgenommen, ob als Korbleger oder Freiwurf – alles wurde liegen gelassen. Resultat: 17-03 und sowmit wurde die erste Halbzeit hoch verloren.
Die zweite Hälfte gestaltete sich ausgeglichen. In der 25ten Minute kamen die TuS Jungs bis auf -7 dank einer guten Defense. Leider wurde die Luft knapp und die Gegner kOnnten sich nach und nach absetzen. Endergebnis 68-55:

„Da in der Liga mittlerweile jedes Team weiß, dass Hilden mit einer Mann-Mann Verteidigung nicht zu stoppen ist, muss meine Mannschaft immer mit einer Zone Defense rechnen und dies 40 Minuten lang. Da müssen die Jungs lernen, dass das Zusammenspiel wichitg ist und uns Einzelaktionen nicht helfen“.